Schwerpunktthema LipoChirurgie

Eigenfett zur Brustvergrößerung (Lipofilling)

Als Alternative zu künstlichen Implantaten zur Brustvergrößerung kann körpereigenes Fettgewebe verwendet werden. Hierzu werden unerwünschte Fettdepots, wie beispielsweise am Bauch, an den Oberschenkeln oder an der Hüfte, in der besonders schonenden Wasserstrahl-Technik abgesaugt. Anschließend können die Fettzellen in die Brüste über Minischnitte eingespritzt werden. Es braucht dann einige Wochen, bis die Fettzellen angewachsen sind. Während dieser Zeit sollte der Körper geschont werden, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Bei einer Brustvergrößerung wird für 6 Wochen ein Spezial-BH getragen. Das Schlafen auf der Seite und dem Bauch ist in dieser Zeit verboten.

Im Durchschnitt ist davon auszugehen, dass zwischen 50 und 70 Prozent des verwendeten Fettgewebes anwächst. Eine Feinkorrektur ist jederzeit möglich.

Der Vorteil dieser Methode ist das körpereigene Gewebe. Bei einem körperfremden Implantat - wie beispielsweise aus Silikon - kann die Implantathülle reißen und der Inhalt austreten. Zudem kann sich jederzeit eine sogenannte Kapselfibrose bilden. In beiden Fällen ist eine erneute Operation mit Implantatwechsel zu empfehlen. Ein weiterer Vorteil ist die sehr narbensparende Methode.